Bildungseinsparungen von Rot-Grün erreichen die Westpfalz

17. Juni 2011

Der CDU-Landtagsabgeordnete Marcus Klein kritisiert die von der rot/grünen Landesregierung geplanten Einschnitte im Bildungsbereich. Nach dem Willen der Landesregierung werden an Schulen so gut wie keine Vertretungsverträge mehr  geschlossen bzw. verlängert. Dies führe, dazu, dass Lehrkräften die Perspektive und Schülern der Unterricht geraubt werde. Auch in Stadt und Landkreis Kaiserslautern seien die Mittelkürzungen bereits angekommen, so Klein.

„Rot-Grün spart an der Bildung – und je weiter die Wahlversprechen in Vergessenheit rücken, umso grausamer werden die Einschnitte. Die Landesregierung will in den kommenden Jahren nicht nur rund 2000 Lehrerstellen einsparen, sondern auch die zum Abbau von Unterrichtsausfall vorgesehen Mittel für Vertretungslehrer zusammenstreichen.“

In den vergangenen Wochen haben sich viele Lehrkräfte hilfesuchend an Abgeordnete, Schulbehörden und Ministerien gewandt. Die vornehmlich jungen Lehrkräfte sind verzweifelt, weil sie vor der Arbeitslosigkeit stehen. Und sehr viele Schulen wissen nicht, wie die Unterrichtslücken künftig abgedeckt werden sollen.

„Viele junge Lehrkräfte haben wenige Wochen vor Auslaufen Ihres Vertrages keine Ahnung, ob und wie es weitergeht. Das ist verantwortungslos.“ Eine Vertretungskraft, die schon viele Jahre immer wieder mit Vertretungsverträgen unterrichte werde nun nicht mehr verlängert. „Der junge Mensch steht vor dem wirtschaftlichen Absturz, obwohl an der Schule weiterhin Bedarf besteht. Das ist ebenso absurd wie unsozial,“ so Klein.

„Wie die Schulen den Unterrichtsbedarf in der Westpfalz und im ganzen Land ohne Vertretungs- und Aushilfskräfte organisieren sollen, ist mir schleierhaft. Bezogen auf die Situation in Stadt und Landkreis habe ich daher eine Anfrage an die Landesregierung gestellt.“ Im Interesse der Schüler und Lehrer wolle die CDU in Mainz gegen die Einschnitte der Landesregierung im Vertretungsbereich vorgehen.

Anfrage Vertretungslehrer KL