Ernüchternde Antwort der Landesregierung zur S-Bahn Homburg-Zweibrücken

13. Juli 2011

Zur Antwort der Landesregierung auf Ihre Anfrage betreffend der Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken erklären die rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Susanne Ganster (Schönau) und Marcus Klein (Ramstein-Miesenbach):

„Die Auskunft der Landesregierung ist ernüchternd. Die vollmundigen Wahlversprechen sind vergessen.

Von einer Zusage hinsichtlich der Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz an den Betriebskosten, die die S-Bahn Homburg-Zweibrücken endlich möglich machen könnte, scheint die Landesregierung nichts mehr wissen zu wollen. Die Aussage Kurt Becks, das Land könne mit 75% einen großen Teil der Kosten übernehmen, stimmt laut Innenminister Lewentz nicht.

Nun ist lediglich von einer hälftigen Beteiligung an den Bau- und Planungskosten die Rede. Das ist aber ein alter Hut! Auf dieser Basis werden ja bereits Gespräche über die Planung mit der DB Netz AG geführt.

Es bleibt dabei: Wer die Anbindung Zweibrückens an das S-Bahn-Netz Rhein-Neckar will, muss belastbare Zusagen auf den Tisch legen, die den baldigen Betrieb der Bahn mit einschließen. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, nun endlich mit Hochdruck die Gespräche mit der Deutschen Bahn und dem Saarland weiterzuführen.

Das Bekenntnis zur S-Bahn darf nicht nur in Parteitagsreden wohlfeil sein. Mit Wahlkampfdampf und warmen Reden fährt kein Zug zwischen Zweibrücken und Homburg. Und auf der Strecke bleiben die Pendler der ganzen Region.“

Hier die Antwort der Landesregierung: Antwort S-Bahn

Hier der Text der Anfrage der Abgeordneten: Anfrage Bahnstrecke HOM-ZW