Einfachere Zeugnisse an Grundschulen

24. Januar 2013

Der Landtagsabgeordnete Marcus Klein fordert die Abschaffung der Verbalzeugnisse an Grundschulen. Diese ließen Eltern über den Stand ihrer Kinder im Unklaren. Für die Lehrerinnen und Lehrer seien Verbalzeugnisse hingegen mit großem zeitlichen Aufwand verbunden.
„Der Aufwand zur Erstellung der ausführlichen, schriftlichen Zeugnisse in Grundschulen steht in keinem Verhältnis zu deren Mehrwert für Eltern und Kinder. Sie lassen viele Eltern im Unklaren, wo ihr Kind in der Schule steht. Lehrer sitzen oftmals drei bis vier Stunden an einem einzigen Zeugnis, das individuell für jedes Kind erstellt werden muss und sehr umfangreich ist.” Dennoch fehle es an der Vergleichbarkeit, so Klein vor der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse am morgigen Freitag.
Besser wäre nach seiner Einschätzung die Einführung so genannter Kompetenzstufen- Zeugnisse an Grundschulen. „Diese Zeugnisart gibt Auskunft, was das Kind können sollte und was es davon dann tatsächlich kann. Dazu ist es besser verständlich für die Eltern”, so Klein.
Auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) favorisiert die Einführung der Kompetenzstufen-Zeugnisse an Grundschulen in Rheinland-Pfalz.