CDU greift Ausschreitungen nach Dresdenspiel auf

13. Februar 2013

Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Marcus Klein wird die CDU Landtagsfraktion die Ausschreitungen und den Polizeieinsatz nach dem Spiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Dynamo Dresden im Landtag thematisieren. Ziel ist es, mehr über die Hintergründe des Polizeieinsatzes zu erfahren und warum das Sicherheitskonzept nicht gegriffen hat.

„Die furchtbare Gewalt nach dem letzten Heimspiel erschreckt. Alle Fussballfreunde sind sich einig, dass das mit Sport, Spaß und Stimmung rein garnichts mehr zu tun hat“, so Marcus Klein.

Trotz eines massiven Polizeieinsatzes und der schon Tage vorher spürbaren Bemühungen der Polizei, die weit über die normalen Einsätze bei Heimspielen hinausgingen, sei es nicht gelungen, Gewalt und Sachbeschädigungen zu vermeiden.

„Jetzt einfach den Schwarzen Peter an die Polizei und die Einsatzkräfte zu geben, wäre zu einfach. Statt dessen ist die Frage, worin bei zukünftigen sogenannten „Konfliktspielen“ das Konzept besteht. Massive Präsenz ist offenbar nicht die alleinige Lösung. Zumal die Belastungen der Sicherheitskräfte durch solche Einsätze enorm sind.“

Das Ziel sei, der weitaus größten Zahl der friedlichen Anhänger und echten Fussballfans den Spaß am Fussballspiel nicht zu verderben und dennoch Sicherheit zu garantieren, so Klein, der die Rolle der Deutschen Fussballliga bei der Terminierung der Spielpaarung kritisch sieht: „Natürlich macht ein Flutlichtspiel im Stadion eine besondere Stimmung aus. Aber wenn zugunsten der besseren Sendezeit und Vermarktung alle guten Sicherheitsratschläge in den Wind geschlagen werden, muss die DFL sich Fragen lassen, ob ihr Kurs der richtige ist.“