Realschulen plus im Landkreis von Schließung bedroht

03. Mai 2013

„Die Landesregierung muss ein Strukturkonzept erarbeiten, damit wohnortnahe Realschulen plus im Landkreis Kaiserslautern erhalten bleiben“, erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Marcus Klein.

In den vergangenen Tagen ist bekannt geworden, dass die Rot-Grüne Landesregierung einzügige Realschulen plus durchgängig und zweizügige bis auf Ausnahmen ab dem Schuljahr 2014/2015 schließen wolle.

Zum kommenden Schuljahr würden bereits 74 von 185 Realschulen plus im Land nicht die Dreizügigkeit erreichen. Das ergibt sich aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der CDU Fraktion zu diesem Thema (Drucksache 16/2191) „Nach den derzeitigen Plänen von Rot-Grün wären demnach drei von vier Realschulen plus im Landkreis von der Schließung bedroht. Eine weitere in der Stadt Kaiserslautern kommt dazu. Wenn Rot-Grün diese Richtung beibehält, werden nicht mehr viele Schulen vor Ort übrig bleiben“, befürchtet Klein. Derzeit diskutiere das Bildungsministerium über Leitlinien, die Ausnahmen von der Mindestgröße zulassen. Es bleibe zu hoffen, dass diese einen Kahlschlag im Landkreis verhinderten.

„Die Einführung der Realschule plus war mit großen Investitionen auf Seiten der Verbandsgemeinden verbunden und belasten den kommunalen Haushalt schwer. Diese Investitionen stehen nun nach nur wenigen Jahren auf dem Spiel, ohne dass die Kommunen etwas dafür können. Verlässliche rot-grüne Schulstrukturpolitik: bislang Fehlanzeige!“