Europawoche an der St.-Katharina-Realschule

06. Mai 2013

Anlässlich des Schulprojekttages im Rahmen der Europawoche bot der Landtagsabgeordnete Marcus Klein den Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen der St.-Katharina-Realschule in Landstuhl am 6. Mai 2013 Gelegenheit, ihre Fragen zu aktuellen europapolitischen Themen zu stellen.

Marcus Klein, Mitglied des Europaausschusses des Landtags, betont die Bedeutung, die Europa inzwischen im Leben der Menschen unseres Landes und der anderen Staaten Europas eingenommen hat.

„Reisefreiheit, freie Berufswahl in anderen Ländern oder der Euro sind für junge Leute heute so selbstverständlich, dass sie sie nicht mehr als “europäisch” wahrnehmen“, so der Abgeordnete. Daher sei es wichtig, dass sich gerade junge Menschen, die noch viel länger am „gemeinsamen Haus Europa“ bauen und darin leben werden, von Zeit zu Zeit mit dem sehr abstrakten Thema auseinandersetzen.

„Natürlich gibt es in Europa auch viele Probleme. Aber auch diese sind nur gemeinsam zu lösen.“ Es sei schlimm und bedauerlich, dass die sogenannte „Euro-Krise“ nun alles zu überschatten drohe, was es an Positivem in Europa gibt.

„Europa hat uns Frieden, Wohlstand und viele Rechte gebracht, die uns heute wie selbstverständlich erscheinen. Deshalb ist es wichtig, sich von Zeit zu Zeit mit Europa, seiner Geschichte und der Zukunft zu befassen.“

Hintergrund: Die jährliche Europawoche erinnert mit vielen Veranstaltungen an die Veröffentlichung der sog. „Schuman-Erklärung“ am 9. Mai 1950 durch den ehemaligen französischen Ministerpräsidenten und Außenminister Robert Schuman.
Im Rahmen des Schulprojekttages besuchen Mitglieder der Bundes- und Landesregierung sowie der Parlamente Schulen und referieren zu Thema „Europa“.