Entlassungen bei der US Army – Betroffene schnell und tatkräftig unterstützen

21. Februar 2014

Mit großer Betroffenheit haben die CDU Abgeordneten der Region Kaiserslautern-Kusel
vom angekündigten Stellenabbau bei der US Army erfahren. „Das ist ein schwerer Schlag
für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie für die Standortgemeinde Kaiserslautern
und die gesamte Region“, stellt der Landtagsabgeordnete Marcus Klein (CDU) fest.
Eine Reduzierung der Stellen stand zwar im Raum und war wegen des Umbaus der
Streitkräfte zu erwarten. „Geschockt sind wir aber von der großen Anzahl. Das trifft uns
und die Region schwer und unerwartet“, so die Abgeordnete Marlies Kohnle-Gros
(CDU).
Verwundert zeigten sich die Landtagsabgeordneten Kohnle-Gros und Klein auch davon,
dass es vorher aus Mainz keinen Hinweis gegeben habe. „Noch vor zwei Wochen hat der
Innenminister nach seiner Reise in die USA vollmundig von guten und konstruktiven
Gesprächen berichtet. Von einem Stellenabbau war nicht die Rede; schon gar nicht in
dieser Größenordnung“, so Klein. Es stelle sich die Frage, ob der Innenminister
vollständig über die Ergebnisse seiner Gespräche informiert habe. „Es ist kaum
vorstellbar, dass ein solch einschneidender Stellenabbau nicht Gegenstand der Gespräche
gewesen sein soll. Einen Hinweis wäre der Minister der Region und den Betroffenen
schuldig gewesen“, hebt Kohnle-Gros hervor. Die Abgeordneten haben diesbezüglich
eine parlamentarische Anfrage auf den Weg gebracht. (hier zur Anfrage Stellenabbau US Army)
Der Schwerpunkt muss nun auf der schnellen und tatkräftigen Unterstützung der
Zivilbeschäftigten liegen. Qualifizierung und Hilfe bei der Suche nach
Weiterbeschäftigung werde nun dringend benötigt und müsse sofort und unbürokratisch
veranlasst werden.
Die Abgeordneten kündigten an, ebenfalls mit dem Personalrat und den zuständigen
amerikanischen Stellen ein Gespräch führen zu wollen. „Wir wollen hören, wo und wie
den Betroffenen geholfen werden kann und uns dann für zielgerichtete Angebote von
Bund und Land einsetzen“, betonte der Bundestagsabgeordnete Xaver Jung (CDU).
Ebenfalls teilte er mit, dass er das Anliegen bereits vorab schriftlich den
Bundesministerinnen für Verteidigung und für Arbeit und Soziales ankündigen werde.